Kontrollierte Opposition? Von der Menschlichkeit im aktuellen Weltgeschehen

Lesedauer: ca. fünf Minuten

Der Schreiber möchte gerne seine Beobachtung teilen und aus seinem Verständnis auf den Aspekt der Spaltung hinweisen, der geschieht, wenn wir das Mitgefühl außer Acht lassen.

Der Schreiber beobachtet immer mehr Menschen, die andere Menschen auf der weltlichen Ebene aufklären und sie in die Tiefen des Kaninchenbaus und in die äußere Matrix einführen möchten ohne sich weiterführende Gedanken dazu zu machen, ohne die moralische, die mitfühlende Ebene zu berücksichtigen.

Diese Aufklärer bezeichnen andere Menschen als „Kontrollierte Opposition“. Sie haben erkannt, dass Politische Parteien oder das sogenannte Grundgesetz und andere Illusionsschleier langfristig nicht in die individuelle Freiheit führen, deswegen möchten viele davon voller Gutgläubigkeit und einem Wollen andere Menschen davon überzeugen, dass diese zuvor beschriebenen Dinge nicht gut sind und schlussendlich auch die Menschen, die in diese Richtung Bestrebungen anstellen, genauso wenig gut sein können. Doch genau hier liegt aus dem Verständnis des Schreibers der Denkfehler. Ja, es ist vielfach so, dass ein Mensch oder eine Institution von anderen Menschen oder Institutionen kontrolliert wird (sogenannte kontrollierte Opposition), doch das heißt nicht, dass die Menschen dort grundsätzlich eine schlechte Absicht haben, die Menschen können sogar eine sehr gute Absicht haben und wenn diese Absicht durch Menschlichkeit, Mitgefühl und das Anregen zum Selbstdenken durchdrungen ist, dann ist jenes der Impuls, der in der Öffentlichkeit in die Menschen gepflanzt wird.

Aus dem Verständnis des Schreibers ist es in dieser Zeit weniger von Relevanz und eher eine Nebensache, ob jemand eine Partei gründet oder dem Grundgesetz noch huldigt oder einzelne Informationen auftauchen, die auf komische Symbolik hinweisen, sondern vielmehr, dass diejenigen Menschen, die in der Öffentlichkeit etwas bewegen möchten, grundsätzliche moralische Werte, Menschlichkeit und Mitgefühl durch ihr Tun und ihr Handeln vermitteln. Diese oben beschriebenen Hinweise deuten auf das Verständnis desjenigen hin, der solche Dinge tut, doch dahinter kann wie bereits oben geschrieben auch eine gute Absicht stehen und diese gute Absicht, die gespiegelt ist durch seine Worte und speziell durch sein Handeln, nehmen die Menschen unterbewusst auf und es wird ein Samen gesetzt. Wenn dieser Samen irgendwann aufgeht, bringt er Menschlichkeit und Mitgefühl hervor, und dessen Früchte können dann Strukturen gar nicht mehr erlauben, die diese Werte nicht wiederspiegeln. Von daher benötigt es wieder ein Bewusstsein darüber, was eigentlich Menschlichkeit, Mitgefühl und ein Miteinander bedeuten. Überall durch alle Bereiche kann man beobachten, dass Menschlichkeit fehlt – ja und sogar vielfach Unmenschlichkeit vorhanden ist.

Man muss sich auch die Frage stellen, von wem ein Mensch gesteuert wird, der andere Menschen und Institutionen als kontrollierte Opposition bezeichnet (vielleicht auf einer Ebene ganz zurecht)? Ist vielleicht auch derjenige, der das tut, dabei auch sogenannte kontrollierte Opposition und wird auf einer anderen Ebene auch gesteuert? Gesteuert vielleicht von inneren unbewussten Programmen und Mechanismen, die er selbst nicht unter Kontrolle hat.

Es ist schlichtweg utopisch, unmöglich und gefährlich, die große Masse an Menschen, in der jeder einzelne an einem individuellen Punkt im Leben steht, sofort in die tiefsten Bereiche des Kaninchenbaus einführen und alle Erkenntnisse ungefiltert aufzudrängen zu wollen. Vielmehr sollten Fragen gestellt werden und am wichtigsten ist es, das jeder an sich selbst, seiner Menschlichkeit, an seiner moralischen Basis und seinem Innenleben arbeitet und auch genau beobachtet, welche Impulse von einem Menschen vorgelebt werden.

Wenn ein Mensch jemanden beobachtet, der von Menschlichkeit und Mitgefühl durchdrungen Dinge tut, die für einen schon mehr aufgewachten Menschen gar nicht gehen, weil es auf der physischen Ebene wieder in eine Illusion führt, ist es dennoch wichtig, hier nicht sofort zu sagen: „Diesem Menschen kannst Du nicht glauben, dass er eine gute Absicht dahinter hat, denn der ist dieses oder jenes!“, denn dadurch wird derjenige noch mehr verunsichert und verwirrt und verliert noch mehr den Halt bei seiner eigenen Wahrnehmung, denn er nimmt vielleicht Menschlichkeit und Mitgefühl wahr, doch andere Menschen sagen: „Dem kann man nicht vertrauen.“ Ein Mensch, der nicht gefestigt ist, kommt dadurch noch mehr in eine Krise und verliert noch mehr seinen inneren Halt. (Es ist natürlich nicht alles Schwarz und Weiß, ja, vielleicht ist es gerade für den einzelnen notwendig, hier den inneren Halt noch mehr zu verlieren, das ist ganz klar.) Und ja, dem Schreiber ist bewusst, dass man im Menschen auch bewusst Gefühle oder Emotionen hervorrufen kann, die jemanden in eine gewisse Richtung steuern, doch irgendwo müssen wir anfangen in uns einen Anker zu finden, dem wir wieder vertrauen lernen und das sollte unsere Wahrnehmung durch neutrales Beobachten und Resonanz im Herzen sein, welche nicht beeinflusst werden sollten durch Vergangenheit oder Zukunft.

Es ist wichtig die Früchte im Blick zu haben, die durch die Menschlichkeit, das Mitgefühl und das Anregen zum Selbstdenken gesät werden und nicht alles sofort zu verteufeln, weil es nicht mit der eigenen Agenda, dem eigenen Weltbild und dem eigenen Wollen zusammen passt. Und es ist auch genau so wichtig, die faulen Früchte im Blick zu haben, zu beobachten und wahrzunehmen, wo nur geredet wird aber keine Menschlichkeit vorhanden ist, und diesen Strukturen dann keine Energie mehr zu geben.

Und der Schreiber fragt sich jetzt auch, durch wen oder was er beeinflusst wird, wenn er diese Zeilen schreibt, er hat auch noch blinde Flecken – ganz klar – und er weiß, dass man hier noch tiefer ins Detail und in verschiedene Richtungen gehen könnte, doch er möchte das so als Impuls zur Menschlichkeit jetzt einmal stehen und wirken lassen.

Gott beschütze alle Menschen, die guten Willens sind.

Hochachtungsvoll
Ein Beobachter des Zeitgeschehens

Im August Zweitausendeinundzwanzig

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